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Restaurant Helden Teil I

Ich hoffe ihr habt alle einen wunderschönen Valentinstag. Der ein oder andere von euch, wird seine bessere Hälfte heute in ein tolles Restaurant entführen und einen wunderschönen Mittag oder Abend darin erleben dürfen. Es gibt doch nichts Schöneres als ein gediegenes Essen in einem tollen Restaurant, mit seiner Liebsten.

Mit meinen Restaurant Helden, meine ich nicht etwa Vorbilder oder Küchengötter zu denen ich auf sehe. Nein ich meine, schlichtweg Lokale zu denen ich immer und immer wieder gerne gehen möchte.
Es sind einfach Lokale, die aus meiner Sicht, schlichtweg nicht aus der Mode kommen.
Von einigen dieser unfassbar guten Lokale, hab ich euch eh schon erzählt. Das Mochi http://www.mochi.at/  Wien zum Beispiel, ist eines dieser Lokale, die mich gefesselt haben und nie mehr los lassen. Oder der Taubenkobel http://www.taubenkobel.com/ von Barbara und Alain mit seiner einzigartigen Weitsicht und liebe zum Detail. Oder das Rokka und Zuma http://www.zumarestaurant.com/  egal wo auch immer auf dieser Welt. All dies, sind Lokale über die ich euch schon erzählt und vor geschwärmt habe.

Um kurz noch in Österreich zu bleiben, muss man den Mühltalhof der Familie Rachinger http://www.muehltalhof.at/ mühltalhof@oberösterreich.pngoder das phänomenale Steirereck erwähnen. steirereck@wien.pnghttps://www.steirereck.at/restaurant/
Ich muss gestehen, heute ist Valentinstag und ich liege gerade mit meiner Frau und Freunden im Welness Bereich des Mühltalhofs und genieße die Aussicht und die Ruhe. Den Mittags Lunch haben wir schon hinter uns und wir müssen zugeben es war bisher großartig. Hier wird Gastronomie noch gelebt, wie sie gelebt werden sollte. Einfach toll…
Nun freuen wir uns wirklich auf den Abend.
Das Steiereck ist sicherlich das beste das es in Österreich gibt. Einzigartig und visionär, sind die zwei Schlagwörter die mir dazu einfallen. Schön das es das Steirereck und die Familie Reitbauer in Österreich gibt.
Aber wenn wir von Restaurant Helden sprechen, komm ich nicht darüber hinweg Harald Wohlfahrt und die Schwarzwaldstube http://www.traube-tonbach.de /de/schwarzwaldstube-in-baiersbronn zu erwähnen. schwarzwaldstube@baiersbronn.pngEs ist der absolute Wahnsinn, dort essen zu gehen. Wie in einer anderen Zeit und in einer anderen Welt. Ich liebe seine Küche und die Art wie Herr Wohlfahrt mit der Zeit geht. Ich liebe die Schwarzwaldstube, die mit ihren schweren Decken, auf den ersten Moment leicht erdrückend und im zweiten Moment sinnlich und schön wirkt. Die Auswahl an Weine die Stephan Gas trifft ist alte Schule und passt sich dem Niveau und der Gegebenheit an, ohne unterzugehen. Er ist ebenfalls keiner, welcher mehr mit Auftritt, Outfit und rüpelhaftem Benehmen von sich reden macht. Er kann seinen Beruf wirklich und vermeidet es darüber zu propagieren.
Im gleichen Ort nur ca. 10 Minuten entfernt, im gleichen Ort, liegt ein weiters Lokal das jedem Verfall trotzt. Das Bareis http://www.bareiss.com/hotel-bareiss.html  dem Gourmet Lokal in dem Klaus Peter Lumpp seinen Kochlöffel schwingt ist genauso, wie das von Herrn Wohlfahrt einzigartig und großartig. Ganz, ganz große Kochkunst mit einer tollen, unvergleichbaren Handschrift. Hier erlebt man Handwerk auf dem höchsten Niveau ohne alt und müde zu wirken. So Geschmacks sicher wie diese zwei Herren sind, sind es die wenigsten. bareis@baiersbronn.png

 
Nun ab nach Padova und zu Massimiliano Alajmo ins Le Calandre. http://www.alajmo.it/sezione.asp?pagina=calandre le_calandre@Padova.png

Die modernste aber auch stimmigste Version von italienischer Küche die ich kenne. Er treibt mit einigen Gerichten die Kochkunst auf Ihre Spitze. Sehr überlegt und sinnlich, schon bei meinem allerersten Besuch vor über 10 Jahren, war es schon so, dass einige Gerichte aus Stimmungstechnischen Gründen ohne Besteck serviert wurden. Der Gast musste damals schon mit den Fingern essen um ein intensiveres Gefühl für sich zu erreichen.
Tolle Weinkarte mit Preisen die für drei Sterne und Italien unglaublich mondän sind. Ich finde es faszinierend, wie man auf einer Reiseroute nach Venedig, ein Restaurant schaffen kann das so große Kreise zieht. Im gleichen Haus, befindet sich eine Konditorei sowie ein Hotel. Beides toll und geschmackvoll. Also bitte, wenn ihr auf dem Weg nach Venedig seit, bitte in Padova stehen bleiben.

Was oder Wer, definitiv auch in diese Kategorie gehört, ist das Wirtshaus der Familie Döllerer. döllerer@gollinghttp://www.doellerer.at/de/wirtshaus/doellerers-wirtshaus/  der ganz wenigen Lokale in Salzburg Umgebung, in die wir sehr gerne zum Essen gehen. Hier ist alles am Punkt, die Küche von Andreas Döllerer ist großartig und lässt keine Wünsche offen. Doch trotzdem oder gerade deswegen, gehen wir am liebsten ins Wirtshaus. Die Weinkarte ist die gleiche (großartig), der Service ist der gleiche und die Küchenmannschaft ebenso. Hier fühlt man sich einfach nur wohl und freut sich bei jedem Besuch auf den nächsten. Und egal ob ihr im Wirtshaus oder im Gourmet Lokal sitzt, es macht Spaß und ist ein Erlebnis, mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wieder zurück nach Deutschland und ab zu Joachim Wissler, über den ich in einem der folgenden Berichte länger und genauer Berichten werde. http://www.schlossbensberg.com/de/kulinarik/restaurant-vendome vendome@bensberg.png
Er gehört definitiv in die Sparte Restaurant Helden. Nicht nur weil ich ins Vendome gern öffters gehen würde, sondern genauso darum weil er einer der absolut größten unserer Zunft ist. Aber dazu mehr im Bericht über Köln in den nächsten Wochen.

Würde ich des Öfteren nach Brasilien kommen, genauer gesagt nach Sao Paulo, würde ich jedes mal wieder ins DOM dom@saopaulo.pngzu Alex Atala zum Essen gehen. http://domrestaurante.com.br/ Er ist sicherlich einer der ganz großen. Menschlich wie fachlich gesehen, gehört er zur absoluten Oberklasse an Gastronomen. Ein unglaublich bedachter, intelligenter und netter Kerl, dieser Alex Atala. Als ich das Glück hatte im DOM essen zu gehen, waren wir ein Tisch voller Gastronomen aus der ganzen Welt. Er kam persönlich bei jedem Gang aus der Küche und hat uns die Gänge genauestens in 5 verschiedenen Sprachen, fliessend erklärt. Sein ganzer Auftritt, war einfach nur genial. Er ist ein wirkliches Vorbild.
Genau so wie Michel Bras. http://www.bras.fr/fr/  den Bras zu essen, ist und war immer schon etwas vom größten das in der Gastronomie geht. Michel Bras war so lange so weit voraus, das es für die meisten Köche erschreckend sein musste ihn zu kopieren oder einfach nur nachzustreben, was der Meister auf den Teller gezaubert hat. Egal bei was, ob mit seiner Küche, seinen Büchern ja sogar mit den Überlegungen und der Architektur von seinem Hotel und Restaurant bot Bras der gastronomischen Welt einen neuen Anlaufpunkt wo man hinstreben konnte. Es hat sich nicht viel geändert, seit Michel Bras Sohn, Sebastian das Ruder übernommen hat. Ausser vielleicht, die Tatsache das Sebastian Bras, die Fusstapfen die sein genialer Vater hinterlassen hat, nie so ganz ausfüllen werden kann. Doch bitte es ist auch weiterhin eines der besten Lokale Europas und umbedingt einen Besuch wert. Bras@lagouille.png

Nun genug für heute, ich werde an dieser Stelle zu einem anderen Zeitpunkt weiter schreiben. Es gibt noch einige Lokale die einer Erwähnung bedürfen. Wir werden in Kürze das Menü von Philip und Helmut Rachinger genießen und ich will auf keinen Fall zu spät kommen.

Nächste Woche gibt es keinen Reiseblog, sondern ich erzähl euch wie es im Paradoxon Neu http://www.restaurant-paradoxon.com hinter den Kulissen brodelt und wer alles seine Finger im Spiel hat.

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