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PARADOXON

In PARADOXON/ RESTAURANT

Oh, der Herbst ist da.

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Nach einem intensiven Sommer, freuen wir uns nun auf den Herbst.

Wir haben die Karte etwas umgestellt, ein paar neue Weine und viel Energie für einen schönen Herbst gesammelt.
Damit ihr euch schon daheim überlegen könnt was ihr bei uns das nächste Mal essen werdet, zeigen wir euch ein paar Bilder der aktuellen Gerichte.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

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In PARADOXON

Paradoxon zaubert für Eisl Eis

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Wir hatten die Ehre für einen Workshop bei der Familie Eisl, die für ihre Schafmilchprodukte bekannt sind, eingeladen zu sein und ihre neuen Eiskreationen in ein Rezept zu verwandeln.

Der Workshop fand am wunderschönen Seegrund der Familie Eisl statt, wo uns vorher Sepp Eisl sen. und Sepp Eisl jun. über den Hof führten. Ein Einblick in die Produktion der wunderbaren Schafmilcheis Sorten war sehr interessant.

Die Familie Eisl hat mittlerweile ein eigenes Eisgeschäft in der Getreidegasse 22 (das ist im Durchgang vom Café Mozart/Wilder Mann) – dort gibt’s 18 verschieden Sorten reines Schafmilcheis.

Ein Highlight war auch der neueste Versuch von Sepp jun. mit einem Zwickelbier-Eis das uns alle verzaubert hat.

Und hier sind unsere Kreationen die wir für den Workshop gemacht haben:

Mohn-Mispelroulade mit Mispeln und Graumohneis.

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 Baiser abgeflämmt mit Kürbiskerneis, Balsamico-Kürbiskerndressing, karamellisierte Kürbiskerne und Kürbiskernbrösel.

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Honigsüß Frischkäse mit Feigen, frischer Honigwabe, gebrannte Mandeln, Basilikumblätter und Schafmilchhonigsüsseis.

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Schafmilch-Vanille-Rosmaringelee, mit eingemachten Wildheidelbeeren, Schafmilchalginatkugel und Rosmarin

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Vielen Dank an die Familie Eisl für den wunderbaren Tag und danke auch an Brilliant Communications für die Organisation.

 

 

In PARADOXON

Rückblick auf den Weinskandal Abend

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Am Donnerstag den 27. April 2017 war bei uns Moritz Herzog mit dem Weinskandal zu Gast bei uns im Paradoxon.
Schon am Nachmittag überzeugte Moritz mit den wunderbaren Sachen die er mitgebracht hatte. Und am Abend durften wir dann das Essen zu seinen unglaublich tollen Weinen beitragen. Es war ein Abend voller Freude, inspiration und sehr sehr vielen Gängen – aber nicht nur aus der Küche, sondern auch an die Bar, wo Moritz jedem Gast den passenden Wein zum Essen reichte.

Lieber Moritz, vielen Dank dass du da warst – es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Viel Spaß mit den Bildern.

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In PARADOXON

Unsere Karte

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Wir sind ständig am Ausprobieren, Abschmecken und testen. Wir arbeiten mit wunderbaren Produkten um euch den besten Geschmack auf den Teller zu bringen. Deshalb ändern wir auch ständig unsere Karte, damit ihr so oft wie möglich neue Geschmackserlebnisse miterleben könnt.

Hier sind ein paar Eindrücke unserer aktuellen Gerichte. Viel Spaß damit.

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In PARADOXON

Zwei Paradoxon Events vom Feinsten.

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Liebe Gäste, liebe Freunde.
In den kommenden Wochen haben wir für euch 2 wunderbare Events am Programm

27.4. 2017 – Paradoxon meets Weinskandal
30.4. 2017 – Küchenspiele und Teller Tätowierer

Die Details findet ihr unten:

PARADOXON MEETS WEINSKANDAL

27. April 2017 von 14:00 – 17:00 (und noch länger wenn ihr wollt)
Wir sind stolz euch einen besonderen Gast bei uns präsentieren zu dürfen. Am 27. April 2017 ist der Naturweinimporteur Moritz Herzog mit dem best-of seines Weinskandal Sortiments zu Gast bei uns.

Großartiger Mensch, großartige Weine und eine großartige Philosophie Vins de Glou-Glou

Weintrinken als inspirierender Akt für ein Zusammensein voller Freude! Nicht mehr Wissen als, schmeckt mir oder schmeckt mir nicht ist hier aber von Nöten! Dafür steht auch der Begriff „Naturwein“. Wein zu lassen wie er ist, der ursprünglichen Kraft wegen.

Weinskandal sieht sich als Botschafter jener Winzer und Winzerinnen, die die Kraft aus dem Boden und dnicht aus dem Keller schöpfen. Dadurch entstehen pure, manchmal verwirrende Weine, die aber immer Trunk sind weil sie sich das Feuer der Herkunft tragen.

Ursprünglich, natürlich und daher auch bekömmlich sind. Aus Trauben und von Menschen gemacht und sonst nichts. Von trüb bis klar. Von grün bis orange.

Wir freuen uns wenn ihr genauso viel Spaß am Weinskandal Sortiment findet wie wir.

Moritz und Martin laden euch ein ab 14:00 zur ungezwungen Weinverkostung. Ab 18:00 ist das Restaurant wieder normal geöffnet, aber die Gin-Bar wird zur Weinskandal-Bar und Moritz bringt die passenden Weine zu eurem Essen.

Wir bieten zusätzlich ein tolles 5-Gängiges Menü im Paradoxon-Style um 85€ und die Weine an der Bar für 35€ pro Person. Aber ihr könnt auch a la Carte bestellen und einfach die Weine an der Bar dazu.

Wir bitten aber um Vorreservierung +43 664 1616191 oder restaurant.paradoxon@gmx.at

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KÜCHENSPIELE UND TELLER TÄTOWIERER

30.7.2017
Das zweite Event ist ausnahmsweise nicht im Paradoxon statt sondern im Falkensteiner Schlosshotel Velden. Wir sind als Paradoxon dennoch dabei!

Geboten wird ein Geschmackserlebnis mit dem Titel „Küchenspiele & Teller Tätowierer – A Tribute To Charly Walker„.

Das Star-Köcheaufgebot ist wirklich sehenswert: Dieter Koschina, Juan Amador, Hans Neuner, Silvio Nickol, James Baron, David Mahn und noch viele mehr.

Programm:

17:00 Einlass und Aperitif
18:30 – 22:00 Genusspiele und Geschmacksexpolsionen der Gastköche untermalt mit Live-Musik
ab 22:00 Zigarrenlounge und Pfau Schnaps.

Ticketpreis 169€ pro Person

Anmeldungen unter: meet.schlossvelden@falkensteiner.com oder unter +43 4274 52 000 0

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In PARADOXES REISEN/ PARADOXON

Indien

Indien:

Lange ist es her, seit ich mit euch einen Beitrag geteilt habe. Viel zu lange würde ich sagen. Doch es ist einfach viel passiert in meinem Leben. Einiges davon hat mich so stark beschäftigt und in Beschlag genommen, dass ich keinen Gedanken fürs Schreiben übrig hatte. Irgendwann waren meine Gedanken, meine Wünsche, meine Sehnsüchte, ja sogar meine Ängste so groß und unkontrollierbar, dass ich beschlossen habe, diese Reise anzutreten, von der ich euch nun berichte.

Es ist eine Reise ohne Ziel und ohne Anspruch. Eine Reise ohne kulinarischen Hotspot oder monumentale Sehenswürdigkeiten. Eine Reise mit mir, für mich und vielleicht sogar zu mir.

Nun sitze ich hier im Flugzeug, habe die Hälfte meiner Strecke schon hinter mir und frage mich gerade, ob sich nach dieser Reise etwas ändern sollte oder sogar muss. Ich bin gespannt, ob ich zu einem späteren Zeitpunkt eine Antwort auf diese Frage habe. Ich muss zugeben, dass die anfängliche Nervosität und die zwischenzeitliche Angst verschwunden sind. Das alles hat sich mittlerweile in Vorfreude und eine innere Ruhe verwandelt. Eine innere Ruhe, die ich nicht kenne. So muss es sich anfühlen, wenn man nach Hause kommt. Dieses Gefühl ist mir neu, ich habe mich nirgendwo so wirklich heimisch gefühlt. Oder ist das vielleicht nicht das richtige Wort? Ich habe nirgendwo das Gefühl gehabt, nach Hause zu kommen. Ich kenne überall eine Familie bestehend aus den tollsten Freunden, die man sich vorstellen kann, aber ortsbezogene Heimatgefühle kenne ich nicht.

Im Vorfeld dieser Reise hat sich beinahe jeder positiv über Indien geäußert. Ich bin sehr gespannt, was dieses Land mit mir machen wird, wozu es mich zwingen wird und was ich mit nach Hause nehmen darf. Es ist übrigens die erste Reise, die ich angehe, bei der ich nicht genau weiß, wohin ich essen gehen werde, was für Restaurants in der Nähe sind, wo coole Bars versteckt sind oder tolle Hotelkonzepte wären, die ich mir anschauen müsste. Irgendwie fühlt sich das ganz erfrischend an.

Ich habe mich nicht mal besonders mit dem Ashram beschäftigt, in den ich gehen werde, geschweige denn mit der Stadt, in der er sich befindet. Ich habe für mich entschieden, alles diesmal auf mich zukommen zu lassen und mich treiben zu lassen von den Situationen und den Menschen, denen ich begegnen werde.

Nach einer recht kurzen Nacht muss ich feststellen, dass das gut gemacht wird. Hier werden dir sofort ohne Druck deine Konventionen genommen. Während ich gewohnt bin, pünktlich zu sein, scheinen hier die Uhren ein wenig anders zu ticken. Vielleicht sollte ich meinen Pünktlichkeitszwang mal überdenken? Zumal man schon auf Facebook lesen kann, dass unpünktliche Menschen kreativer sein sollen. (Jetzt muss ich echt schmunzeln…)

Nach einer kurzen Führung über das Gelände werden uns die wichtigsten Regeln und Meditationen erklärt. Doch bevor das los geht, dreht die junge nette Dame aus Island, die die Führung mit uns macht, die Musik auf und bittet uns zu tanzen. Ja, zu tanzen?!?! Jeder, der mich kennt, kann sich meinen Gesichtsausdruck und meine Gedanken vorstellen. Doch nach zwei bis drei Minuten, in denen das Spektakel auf mich wirkt, muss ich feststellen, dass es ohne Zwang und ohne Kontrolle passiert und mich auch beim nichts tun keiner beachtet oder rügt. Also fange ich ebenfalls an zu tanzen. Es ist großartig, denn bis dato stammen meine einzigen Tanzversuche aus einem dunklen Club, in dem ein guter DJ aufgelegt hat, und den mickrigen Stunden in der Tanzschule.

Das ganze hier ist, muss ich feststellen, ein Zwischending zwischen Urlaub für die Seele und Zuhause sein. Alles ist natürlich ungezwungen und unaufdringlich. Du kannst eigentlich tun, was dir gerade Freude bereitet. Man lernt schnell Menschen kennen und findet intuitiv die passenden Plätze. Situationen und Gespräche ergeben sich wie von selbst. Das Schöne daran, all die Gespräche sind nicht oberflächlicher Natur und reduzieren sich nicht auf deine Arbeit, deine Kleidung, deine Herkunft, deine Uhr oder gar dein Aussehen. Jeder hier hat eine Geschichte und einen Weg, der ihn hierher gebracht hat. Denn eines ist klar, hier ist keiner, der eigentlich in Lloret de Mar einen All-inclusive-Club buchen wollte und kein Zimmer mehr bekommen hat.
Ich habe wirklich noch nie einen Ort gesehen, an dem es so einfach ist, Kontakte zu knüpfen und zeitgleich der Einsamkeit zu frönen. Faszinierend, was für Menschen hier aufeinandertreffen und was sie zu erzählen haben.

Nach der Einführung und den ersten Meditationen ist mein Hunger dann doch groß. Ich muss auch sagen, dass viele Meditationen mit körperlicher und geistiger Beanspruchung verbunden sind. Einige Meditationen sind wie Sport und körperlich anstrengend. Einige sind für den Geist extrem anstrengend und wieder andere zutiefst entspannend.

Da ich, wie das Leben so spielt, gleich einen wundervollen Menschen kennenlernen durfte, der Indien ein wenig intensiver kennt, sieht und liebt, ist das erste Essen gleich außerhalb der behüteten und beschützten Wände des Ashrams in einer kleinen Behausung, in der sich die Katzen, Hühner und Gäste den Platz am Boden beim Essen teilen. Das Essen ist einfach, aber geschmacklich großartig. Ich habe knapp vier Euro für beide bezahlt. Menschen kennenzulernen, die einen Fremden nach 10 Sätzen mitnehmen und mit denen man sich dabei unterhält, als ob man sich schon Jahre kennen würde, ist faszinierend, befreiend und wunderschön.

Trotz all der tollen und interessanten Erfahrung am ersten Tag, stellt sich abends im Zimmer dann doch ein leichtes Gefühl der Einsamkeit ein. Ob es das alleine sein war oder die Tatsache, nicht allein sein zu müssen, aber es irgendwie zu wollen, ist mir noch unklar. Doch nach einer erholsamen wieder nicht allzu langen Nacht ist dieses Gefühl verflogen, und ich bin voller Tatendrang und Neugierde.

Der Morgen hier ist wunderschön, ein leichter Nebel hängt in den Bäumen und die Luft ist so erfrischend, alles wirkt so entspannt und beruhigend auf mich, dass ich mir wünsche, ab jetzt und für immer den Morgen so erleben zu dürfen. Die Tage beginnen um 05.30 Uhr und die erste Meditation geht um 06:00 Uhr los. Danach liegt es in deiner Hand. Den ganzen Tag fallen die unterschiedlichsten Meditationen und Workshops an, so dass einem nie langweilig werden kann. Wobei es hier keine Langeweile gibt, denn wenn ich mal keine Meditation besuche, lese oder irgendwo essen bin, sitze ich am Badeteich und genieße die Natur. Wie verrückt ist es, dass wir verlernt haben, die Natur so intensiv zu genießen und zu beobachten? Denn mich quält meistens das Gefühl, keine Zeit dafür übrig zu haben.

Nach drei Tagen kommt die Frage in mir auf, ob ich Zeit verschwende? Denn all die offenen Fragen, Themen und Probleme, die ich von Salzburg hier her mitgebracht habe, haben bisher keinen Platz. Ganz im Gegenteil, sie sind wie weg, nicht mehr greifbar, auch wenn ich versuche, in einer ruhigen Stunde darüber nachzudenken, ist es, als ob das alles nicht mehr wichtig, ja sogar nicht mehr vorhanden wäre. Es ist aber nicht so, dass ich sie für die Zeit hier unterbewusst zur Seite geschobene habe. Nein, ich habe sie akzeptiert, verstanden, lieben gelernt und das Positive aus ihnen gezogen. Zuhause werden sie zwar noch da sein, aber als das, was sie wirklich sind. Positive Wegweiser in eine tolle und spannende Zeit, die hinter mir und noch vor mir liegt. Mein Herz ist nun offen für so viel Neues und Tolles, das noch geschehen wird, sodass ich froh über all das bin, was dem Ganzen vorangegangenen ist. Denn Festhalten tut manchmal mehr weh als Loslassen.

Also frage ich mich: Kann es Zeitverschwendung sein, die Zeit einfach nur zu geniessen, ohne immer einen Zeitplan zu haben und ohne etwas vermeintlich wichtiges geschafft zu haben? Es löst sich alles von selbst, wenn man bereit ist, seinem eigenen Weg zu folgen.

Ich finde es spannend zu sehen, wie klar einem die eigenen Muster werden. Wie einfach man teilweise doch gestrickt ist und wie schwer es ist, diese Muster abzulegen. Aber ich glaube, einige davon kann ich lösen und hier lassen.
Langsam fangen die Meditationen an, bei mir wirklich tiefgründig zu funktionieren und mich mental zu verändern. Es ist gerade 13:30 Uhr und ich habe schon 4 Stunden Meditation hinter mir. Alle unterschiedlich und die meisten im ersten Moment verwirrend, ja teilweise sogar verstörend. Bei einer der heutigen Meditationen, in der es um die Heilung der Chakren gegangen ist, hatte ich phasenweise wahrhaftig das Gefühl, neben mir zu stehen und mich selbst zu beobachten sowie zu unterstützen. Jede Meditation hilft dabei, dein Bewusstsein zu erweitern und zu bereichern. Es ist schon fast erschreckend, wie schnell sie anfangen zu funktionieren.

Hier ist wirklich alles ein wenig verrückt. Mitte der Woche hatte ich eine unsagbar schlechte Nacht mit Albträumen, die so real waren, dass ich sogar bei eingeschaltetem Licht im Zimmer die Bilder noch wie in einem Fernseher vor Augen gesehen habe. Wird wohl langsam anfangen zu wirken und mein Unterbewusstsein wird sich wohl neu sortieren. Also, es wirkt …

Das hier ist eine ganz eigene Welt und ein ganz spannender Platz. Wunderbar auf jeden Fall, ich genieße es sehr. Das Leben als kommunenartig zu bezeichnen, trifft es nicht im geringsten. Diese Welt hier funktioniert nach ihren eigenen Gesetzen. Alles ist strukturiert, durchdacht und geplant, doch bietet es so viel Platz für deinen persönlichen Freiraum. Ich nehme mir bewusst manchmal Raum und Zeit für mich selbst. Ich finde es auch gut, dass ich mir auch die Zeit nehme, die Stadt, die Menschen und die Kultur kennenzulernen. Auch wenn ich dabei auf die ein oder andere Mediation verzichte. Aber da ich täglich zwischen 6 und 9 Stunden in der Meditation bin, finde ich das auch nicht schlimm. Muss mich ja dem Lebensfluss hingeben und wenn der mich nachts in die nicht so schönen Teile der Stadt bringt, dann wird das schon seinen Sinn haben. Es bringt mich zumindest Indien, mir selbst und meinen inneren Ängsten näher. Vor allem wenn die Rückfahrt einem Achterbahn ähnlichen Gefühl gleicht und in einer Rikscha erfolgt, und ich mich wie ein kleines glückliches Kind fühle.

Ich gewöhne mich langsam an Indien und das Leben hier. Für uns ist es einfach nicht erklär- und vorstellbar, wie das Leben hier funktioniert. Aber es scheint, dass es trotz der Widrigkeiten für die meisten einen Sinn ergibt. Ich könnte mir mittlerweile sogar vorstellen, hier mal eine Zeit leben zu können und auch zu wollen. Mal sehen, was das Leben für mich in diesem Zusammenhang noch bereit hält.

Das Essen ist einfach großartig, ich vermisse kein Fleisch, keinen Kaffee und keinen Alkohol. Alles ist so vielseitig und berührend. Ich habe mich auch langsam daran gewöhnt, nur mit den Fingern meiner rechten Hand zu essen, was mich jedes Mal auf eine ganz komische Art und Weise glücklich macht. Ich habe wirklich das Glück, dass man mich bei der Hand nimmt und mir die spannendsten Plätze zeigt, denn ehrlich gesagt, würde ich mich trotz meiner Neugierde in die meisten Läden oder Stände nicht reinsetzten.

In vielerlei Hinsicht ist es spannend zu sehen, wie einem hier die Zeit unter den Fingern davon rinnt, ohne dass man es bemerkt. Man ist hier permanent präsent und im Moment, was wie zu einer Sucht wird. Zuhause ist oft eine halbe Stunde zu meditieren unvorstellbar oder eine Stunde nur unter den Bäumen zu sitzen, hier bin ich bis zu 9 Stunden täglich in der Mediation oder sitze stundenlang unter einem Baum, und es belastet mich nicht im geringsten. Ganz im Gegenteil, nach jeder Stunde, die vollendet ist, freut man sich schon auf die nächste.

Ich kann sagen, dass mir weder Internet, Zeitung, Fernsehen oder Telefon wirklich fehlt. Ich finde sowieso, dass wir zu sehr in einer Welt leben, die wir bewusst für andere kreieren, und dabei auf uns vergessen. Jeder Moment muss quasi für die Außenwelt festgehalten werden und dabei verstreicht genau die Zeit, in der wir den schönen Moment eigentlich erleben würden. Absurd eigentlich und ich bin davon nicht ausgenommen, denn kaum zuhause angekommen ist Instagram, Facebook und Co. wieder so präsent. Aber dafür werde ich mir in Zukunft eine Lösung überlegen müssen.
Ich glaube, es wäre blöd, nun eine Empfehlung abzugeben und euch zu bitten, die Erfahrung auch zu machen. Ich kann euch nur erzählen, wie gut es mir getan und gefallen hat und wie unbeschreiblich meine Erlebnisse waren. Ihr müsst für euch selbst ganz allein herausfinden, wo, was und vor allem wer euch gut tut und was euch auf eurem eigenen Lebensweg voran bringt.
Also wünsche ich auf diesem Wege alles Liebe und Gute!

Namaste, meine Freunde!

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Goldener Paradoxer Jahresabschluss – Silvester

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Nach einem spanneden Marsjahr voller Prüfungen und Herausforderungen, möchten wir nun gemeinsam mit euch durchstarten. 2017 steht uns ein Sonnenjahr bevor. Alles kann strahlen und wachsen. Deswegen beenden wir das Jahr 2016 mit einem goldenen Menü, guten Getränken und natürlich mit viel guter Laune.

Voller Erwartungen die das Bleigiessen mit sich bringt und rätseln was es wohl bedeuten mag. Eine Sonnenblume setzen, die im neuen Jahr erstrahlen kann, Goldwasser trinken und schreiben auf, was wir nicht lassen können. Wünsche malen und verschenken, dabei rätselns was es wohl bedeutet. Dies mit schönem Essen und guten Getränken kombinieren und mit dem einen oder anderen interessanten Gespräch vereinen. Das alles soll uns das alte Jahr im Rücken und das neue Jahr im Anmarsch versüssen.

Unser Abend beginnt für alle gemeinsam um 19 Uhr!

Wer möchte, kann um kurz vor Mitternacht – soweit das Wetter erlaubt, auf den Nonnberg spazieren und das Feuerwerk genießen. Danach bei Süssem und Käse das neue Jahr einklingen und den Abend ausklingen lassen.

Wir freuen uns auf eure Reservierung unter: 0664 1616191 oder restaurant.paradoxon@gmx.at

Silvester in Salzburg im Restaurant Paradoxon

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Paradoxer Bloody Mary Brunch

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Liebe Freunde, der Barber schneidet Samstags von 09.00 – 14.00 Uhr und hat sich vom Chef ein cooles Frühstück gewünscht.

Da der Chef dem Barber nichts abschlagen kann, gibt es ab diesem Samstag unseren Bloody Mary Brunch.

Was das bedeutet: Samstags könnt ihr ab 10:00 Uhr kommen und genießen. Das ganze bis 14:00 Uhr! Danach wird wieder zugesperrt und für den Abend hergerichtet.

Wir reservieren nur die ersten Tische um 10:00 Uhr, danach ist es ein munteres Kommen und Gehen. Frühstücksklischees werdet ihr bei uns keine erfüllt bekommen. Wir wollen es unkompliziert und einfach halten.

Brunchhotline: +43 664 1616191

Hier findet ihr die Auswahl die es am Samstag gibt und ein paar Bilder von unseren Kostproben.

DER STAR
  • Bloody Mary
DAS HANGOVER BRETT
  • Buritto – nach Wahl
  • Hirn mit Ei
  • Barber Bagel
  • Ziegenkäsetoast
  • Foccacia
  • Einmal Süßes – nach Wahl
  • Kaffee gratis dazu
SAUER
  • Paradoxe Burritos mit Chili con Carne oder Kichererbsen- Linsen- Tomatenragout und Avocado
  • Hirn mit Ei, Schnittlauch und Grünkern
  • The Barber Bagel mit geschmorter Kaninchenkeule, Cream Cheese, süßem Senf, Melone und Endiviensalat
  • Foccacia mit Räucherfisch, Knoblauchsauce und eingelegten Pilzen
  • Ziegenkäse Toast karamelisiert mit Ruccola und Tomatenmarmelade

SÜSS

  • French Toast mit karamellisierten Bananen und Vanille Sahne
  • Pancakes mit eingemachten Heidelbeeren und Ahorn Sirup
  • Vanillepudding mit Himbeersirup
  • Melonensalat mit Chia Samen und Minze

GETRÄNKE

  • Kaffee gibts aus der Kanne wie bei der Oma früher
  • Frischgepresster Grapefruit-Orangen-Saft
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Das Paradoxon bleibt neu.

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Perfekt: nicht im Geringsten. Unkonventionell: unbedingt.

Das Paradoxon ist ein spannender Ort der Veränderung und Zusammenkunft von Genuss und Freude.

Martin und sein Team greifen gerne auf den Purismus einfacher Zutaten zurück und übersetzen deren Geschmack – kreativ, unprätentiös und motiviert. Auf dem Tisch landet Sinnliches, aber auch Widersinniges. Das Paradoxon wird auch weiterhin keine Erwartungen erfüllen, sondern sich immer wieder neu erfinden. Indem es zusammen führt, was auf den ersten Bissen nicht zusammen passt.

Das Paradoxon bleibt ungewohnt, weil es sich in unregelmäßigen Abständen völlig neu präsentiert. Von März  2016 hielt ein großartiger Barber-Shop mitsamt befreundetem Tätowierer Einzug. The Barber and the Chef hieß das Konzept im Konzept. „Das einzige worauf sich Gäste bei uns verlassen können, ist ein beständig wehenden Freigeist.“ Revolution oder Evolution? „Das Ende der Gewissheit ist gleichbedeutend mit Offenheit. Und Offenheit ist gerade das, was Neues möglich macht“, so Martin Kilga.

Ist ein Konzept ausgekostet, wartet schon ein neues auf seine Uraufführung – begleitet von abgestimmten kulinarischen Stücken. Eigenhändig zubereitet und inszeniert von leidenschaftlichen Dramaturgen mit scharfen Klingen und Lust am Unverbrauchten. Wichtig sei es, sich selbst immer wieder herauszufordern und den Menüs wie auch dem Innenleben und dem gesamten Objekt in der Zugallistraße 7 ständig neue Ideen hinzuzufügen. Das Paradoxon bleibt ein Ort für soziale Projekte, Kunst, Austausch, Weiterentwicklung und Freude am Genuss. „Wir wollen Bestehendes fortführen und uns gleichzeitig verändern“, so Martin weiter. Klingt paradox? Genau.

Die gelebte Devise lautet: Mit Erwartungen brechen und Neues schaffen. „Das Paradoxon ist für Menschen, die nicht mehr sehen und essen wollen, was sie schon gesehen und gegessen haben“, so der Küchenchef. Unsere Gäste tragen mit ihrer Neugier aber auch ihrem Vertrauen und ihrem ausgeprägten Geschmacksinn dazu bei, dass Neues stattfinden kann. Wie eine junge Generation Cocktails, die bereits fertig gemixt in kleinen Flaschen daher kommen und nur darauf warten über Eis zu fließen, um die Gin & Tonic Bar zu ergänzen.
Noch besser als beschreiben, lässt sich das Paradoxon erleben. So viel sei dabei garantiert: Es passt sich auch in Zukunft nicht an und in keinen Rahmen. Vielmehr bleibt es so locker und unkonventionell, wie gewohnt. Und so hervorragend.

Wir freuen uns schon auf Sie!

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