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Martin Kilga

In PARADOXON

Silvester 2018/19 im Paradoxon

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Liebe Freunde,
das Jahr 2019 steht im Zeichen des Planeten Merkur. Ende Jänner wechseln wir in das chinesische Jahr des glücklichen Erde-Schweins. Deshalb lasst uns das neue Jahr feiern – mit großem Schwung, leuchtendem Feuerwerk und sehr viel „Schweineglück”.

Es erwarten euch ein Highlight-Menü, Flüssiges zum Genießen und anregende Gespräche mit Freunden und Familie. Wir verzieren Münzen, damit dem finanziellen Glück im neuen Jahr nichts im Wege steht. Wir gießen Blei und raten was das Orakel uns damit sagen will. Wir basteln Dankbarkeitsschmetterlinge und die Bitten fürs nächste Jahr kommen in den Wunschbrunnen.

Unser Abend beginnt für alle gemeinsam um 19:00 Uhr.

Wer möchte, kann kurz vor Mitternacht auf den Nonnberg hinauf spazieren und das
Feuerwerk genießen und danach bei etwas Süßem und Käse das neue Jahr beginnen.

Wir freuen uns auf eure Reservierung unter:

Telefon:   +43 664 1616191
E-Mail:    restaurant.paradoxon@gmx.at

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In RESTAURANT

Letztens im Restaurant Paradoxon

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Liebe Freunde, wir vergessen oft in Zeiten von Social Media dass wir auch hier auf unserer Homepage unsere Bilder zeigen.
Also machen wir hier einfach ein neue Rubrik auf die wir „Letztens im Paradoxon“ nennen. Es war viel los im den vergangenen Monaten: Hochzeiten, Events bei uns im Restaurant, Messe und Weihnachten steht vor der Tür.
Genießt die Bilder und hoffentlich kommt ihr wiedermal zu uns zum Essen. Und wenn ihr uns laufend folgend wollt, dann einfach hier auf unser Instagram Profil klicken.

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In PARADOXES REISEN

Weiterreisen. Allein und doch gemeinsam.

Diesmal geht es nicht um eine Stadt oder ein Land. Es geht auch nicht um Restaurants oder Hotels. Es geht um unsere Reise. Die Reise von Anita und Martin. Die Reise, die uns hierher gebracht hat. Die Reise, die uns als Paar getrennt und als Freunde tief verbunden hat.

Ich hab lange darüber nachgedacht, ob das der richtige Platz für diesen Beitrag ist. Ich denke, er ist es. Denn „Paradoxes Reisen“ ist ein Platz für, Erfahrungen, Empfindungen, für Trauriges und Schönes. Und an all dem möchte ich euch teilhaben lassen.

Für viele kam die Trennung plötzlich, für uns nicht.

Vor über einem Jahr stellte ich fest, dass mein Leben sich ändern darf. Nicht, weil es schlecht oder gar unstimmig war, sondern vielleicht vielmehr, weil alles „rund lief“. Unser gemeinsames Leben war bis dahin ein einziges Freudenfest. Ein Fest, das wir auf jeden Fall voll und ganz ausgekostet haben. Doch wenn du siehst, dass der Mensch, der dir am nächsten steht, nicht mehr der ist, den du von ganzem Herzen liebst, dann sollte das der Zeitpunkt sein, sich genau zu überlegen, wie die gemeinsame Reise weitergeht.

Manche Menschen denken, das es „normal“ ist, dass sich Ehepartner irgendwann nicht mehr so lieben und die Leidenschaft weniger wird. Ich bin, ehrlich gesagt, nicht dieser Meinung. Ich bin wirklich aus tiefstem Herzen davon überzeugt, dass der Moment, in dem du deinen Partner nicht mehr so liebst, wie er es verdient, der Punkt ist, an dem du dich trennen solltest. Nicht, weil es leichter ist, als „durchzugehen“ – ganz im Gegenteil: Es ist bestimmt nicht leicht, den Menschen, den du über alles liebst, aufzugeben: Ihn vor den Kopf zu stoßen. Und es ist bestimmt nicht leicht, sich mit ihm und mit dir selbst auseinanderzusetzen und Entscheidungen zu treffen, die wesentlich schwerer fallen, als alle vorher.

Ich bin diesen Weg gegangen. Meine Erkenntnis? Die Entscheidung, mich zu trennen, war viel schwerer, als die, zu heiraten. Ich würde Anita wieder heiraten und sie mich auch, aber wir würden wieder an den gleichen Punkt kommen. Unsere Zeit als Paar hatte einfach ein Ablaufdatum. Schön ist aber, dass wir uns heute bewusst sind: Unsere Beziehung war wunderbar. Wir haben uns gebraucht, geliebt und beschützt. Sie darf nun zu Ende sein.

Ich wusste, das ist nicht das Ende. Es ist der Anfang einer unbändigen Freundschaft, die jedem den Platz einräumt, den er braucht. Eine Freundschaft, die bis ans Ende unserer Leben reichen wird. Eine Freundschaft, die jedem die Möglichkeit geben wird, mit allen Problemen, die noch kommen werden, zum anderen gehen zu können. Ob Anita oder ich, wir werden beide immer Hilfe und Unterstützung im anderen finden. Ich weiß jetzt schon, dass die Partner die in unsere Leben kommen werden, stark genug sein werden, um mit unserer Freundschaft umgehen zu können. Wenn nicht, werden sie für uns zwei wohl nicht die richtigen sein.

Lasst mich von Anfang an erzählen….

Vor über einem Jahr gab es den Tag, an dem ich feststellte, dass Anita nicht die Frau für den Rest meines Lebens sein wird. Warum nur? Weil sie nicht die Frau ist, die ich auf Beziehungsebene so liebe, wie sie es verdient hat. An dem Tag, an dem ich mir das eingestehen konnte, war nichts mehr dunkel und verspiegelt. Alles wurde klar und hell. Natürlich fragte ich mich, ob ich das Richtige tun würde oder ob ich Anita aus einer Dummheit heraus verletzten würde. Da waren Gedanken wie: „Wie kannst du sowas tun und dein tolles Leben und deine Wirtschaftlichkeit aufs Spiel setzten?“ Oder „Du wirst sie und alles verlieren!“ Doch trotz allen Abwägens meiner Gefühle: Ich konnte nicht mehr retour.

In meinem Inneren wusste ich, dass ich sie nicht verlieren würde. Und auch sonst nichts und niemanden. Ich war so voller Vertrauen in Anita, ins Leben selbst und in meine Entscheidung, dass ich nie wirklich daran gerüttelt habe.

Mit der Art und Weise, wie unsere Trennung über die Bühne ging, habe ich oft gehadert. Natürlich weil es mir oft zu langsam voran ging. Aber hauptsächlich nur deshalb, weil mich das Außen beeinflusst hat. Nämlich Meinungen, Gedanken und Fehleinschätzungen von Freunden, Bekannten oder Menschen, die wir für ihre Sicht der Dinge sogar bezahlt haben. Rückblickend gesehen glaube ich, haben viele von ihnen über die Situation und nicht über uns nachgedacht. Es ging nicht um unsere Gefühle, sondern viel mehr um ihre eigenen Ängste, was sie urteilen ließen. Gott sei Dank hatte keine dieser Meinungen so viel Gewicht, dass wir uns hätten von unserem Weg der Trennung abbringen lassen. Im Gegenteil, für uns wurde dadurch und mit der Zeit alles sonnenklar.

Eine der intensivsten und spannendsten Zeiten in unser beider Leben.

Ein Monat verging und in unserem gemeinsamen Urlaub erzählte ich Anita das erste Mal von meinen Gedanken und meiner Entscheidung. Ihre Reaktion überraschte mich: Auch sie hatte das immer schon gespürt und gewusst, dass wir zwar richtig und wichtig füreinander waren und sind, dass unsere Beziehung aber nicht für die Ewigkeit gemacht ist. So absurd das nun klingen mag, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön das Gefühl war, zu sehen, dass sogar in dieser so schwierigen und herzzerreißenden Situation unsere Herzen gleich schlugen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass dieser Urlaub einer der intensivsten war, den wir je erlebt hatten. Es gab keine Sekunde, in der es um Belangloses und Unwichtiges ging. Die Tür war endlich offen, um über unsere wahren Gefühle zu sprechen. Und über die Wahrheit, die wir beide schon länger in uns trugen.

Wir entschieden, danach auf Wohnungssuche zu gehen. Nicht jeder für sich, sondern gemeinsam. Wir waren auf der Suche nach einer Wohnung für uns zwei, in der jeder sein eigenes Zimmer und genügend Platz für sich selbst haben sollte. Wie es der Zufall wollte, wurden wir so schnell fündig, dass es fast schon erschreckend war. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht an Zufälle glaube und mir sicher bin, dass einem das Leben immer dann das Richtige zuspielt, wenn man es zum einen wirklich will und zum anderen wirklich braucht. Die Wohnung war perfekt und ist es für Anita heute noch. Ich für meinen Teil merkte jedoch bald, dass ich frei sein wollte. Auch räumlich. Ohne Druck, dafür in der richtigen Zeitspanne, ging deshalb auch die Phase des Zusammenwohnens für uns zu Ende. Heute habe ich genau die richtige Wohnung für mich und mein eigenes Leben gefunden, genauso, wie Anita.

Berufliche Trennung? Nein. Es gab beruflich nie den Moment, an dem wir beide daran gezweifelt haben, unser Restaurant, das „Paradoxon“ gemeinsam weiter zu führen. Wir haben es gemeinsam aufgebaut und werden es so lange weiterführen, bis der Zeitpunkt kommt, an dem wir auch beruflich weiterziehen wollen. Es ist absehbar und das ist gut so. Nicht weil es keinen Spaß macht oder es Schwierigkeiten gäbe. Ganz im Gegenteil: Eines Tages werden wir uns neu orientieren. Neue Berufe oder neue Herausforderungen, neue Partner und neue Ziele – egal, es wird ein Ende für einen neuen Anfang sein.

Was Anita angeht, weiß ich heute schon, dass es etwas ganz Großes sein wird, das sie in Angriff nehmen wird. Es wird vielen Menschen helfen. Sie wird darin glänzen und es wird großartig sein, dabei zuzusehen. Dann aber aus der richtigen Entfernung.

Was bei mir ansteht, ist weder mir, noch sonst wem klar. Ich lass es auf mich zukommen. Es ist keine Flucht vor irgendwas oder irgendwem, die mich woanders hintreiben wird. Es ist die Tatsache, dass ich es immer schon genossen habe, mich zu verändern, mich weiterzuentwickeln und mich neuen Plänen und Herausforderungen zu stellen.

Seit Anita und ich das Tantris verlassen haben, war jeder Schritt, den wir gegangen sind, vom ersten bis zum letzten, richtig. Nichts war falsch oder unüberlegt. Für manche mag es von außen so aussehen, als ob ich oder wir nicht überlegt handeln. Nur weil wir nicht nach Norm, Tradition oder dem gewohnten Bild handeln. Wir handeln, jeder für sich, wie es für uns richtig ist und haben trotzdem, in keiner Sekunde, den anderen außen vor gelassen. Jede Entscheidung haben wir gemeinsam getroffen, auch dann, wenn einer den Anstoß geben musste und vielleicht ein bis zwei Schritte schneller ging, als der andere. Dieser Weg war unserer und er wird immer unserer sein. Ein Weg, der mich im Nachhinein betrachtet weder traurig noch unsicher macht, dafür schlichtweg glücklich und zufrieden.

Wir sind bestimmt anderes als andere. Bestimmt treffen wir auch Entscheidungen anders als andere. Warum auch nicht? Es ist unser Leben und wir haben in dieser Form nur dieses eine. Daraus dürfen wir das Beste machen und uns niemals von anderen Meinungen abbringen lassen. Weil wir lernen und lehren, lieben und lieben lassen – für uns und nur für uns.

Unsere Reise als Paar ist zu Ende. Unsere Freundschaft wird niemals enden. Weder in diesem, noch in den nächsten Leben. Sie ist wie eine Schwester für mich.
Ich mag komisch klingen, aber als wir uns das „JA“ vor Gott gegeben haben – und ihr wisst wie ich zur Kirche stehe -, haben wir es ernst gemeint und werden das, was wir uns damit versprochen haben, auch weiter leben: Wir werden uns beschützen und zur Seite stehen bis ans Ende unserer Tage. Wir werden den Partner des anderen lieben, als ob er oder sie zu uns selbst gehören würden. Denn das war, was wir uns wirklich geschworen haben. Dem anderen das Allerbeste zu wünschen und zu gönnen, den anderen zu unterstützen und zu beschützen.

Ich kann euch, gar nicht beschreiben was für eine gute und positive Stimmung im Raum war, als wir uns haben scheiden lassen.

Was ich wirklich über die Liebe denke. Liebe ist für mich viel mehr, Liebe kennt keine Grenzen. Wahrhafte Liebe weiß nicht, wie man Häuser gemeinsam baut, wie man Urlaube bucht oder sich ein Konstrukt aus Materiellem und Vorgetäuschtem aufbaut. Sie weiß auch nicht, wie es dazu kommen kann, so lange zu warten, bis aus Liebe Hass und Missgunst entsteht. Sie versteht nichts von Eifersucht und Unterdrückung unter ihrem Deckmantel. Sie lebt vom Gefühl und nicht für die Sache. Sie ist immer und überall, wo wir sind. Wir können einander alles verzeihen, außer, nicht ehrlich zu uns selbst gewesen zu sein.

In PARADOXON

Unsere Karte

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Wir sind ständig am Ausprobieren, Abschmecken und testen. Wir arbeiten mit wunderbaren Produkten um euch den besten Geschmack auf den Teller zu bringen. Deshalb ändern wir auch ständig unsere Karte, damit ihr so oft wie möglich neue Geschmackserlebnisse miterleben könnt.

Hier sind ein paar Eindrücke unserer aktuellen Gerichte. Viel Spaß damit.

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In PARADOXON

Zwei Paradoxon Events vom Feinsten.

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Liebe Gäste, liebe Freunde.
In den kommenden Wochen haben wir für euch 2 wunderbare Events am Programm

27.4. 2017 – Paradoxon meets Weinskandal
30.4. 2017 – Küchenspiele und Teller Tätowierer

Die Details findet ihr unten:

PARADOXON MEETS WEINSKANDAL

27. April 2017 von 14:00 – 17:00 (und noch länger wenn ihr wollt)
Wir sind stolz euch einen besonderen Gast bei uns präsentieren zu dürfen. Am 27. April 2017 ist der Naturweinimporteur Moritz Herzog mit dem best-of seines Weinskandal Sortiments zu Gast bei uns.

Großartiger Mensch, großartige Weine und eine großartige Philosophie Vins de Glou-Glou

Weintrinken als inspirierender Akt für ein Zusammensein voller Freude! Nicht mehr Wissen als, schmeckt mir oder schmeckt mir nicht ist hier aber von Nöten! Dafür steht auch der Begriff „Naturwein“. Wein zu lassen wie er ist, der ursprünglichen Kraft wegen.

Weinskandal sieht sich als Botschafter jener Winzer und Winzerinnen, die die Kraft aus dem Boden und dnicht aus dem Keller schöpfen. Dadurch entstehen pure, manchmal verwirrende Weine, die aber immer Trunk sind weil sie sich das Feuer der Herkunft tragen.

Ursprünglich, natürlich und daher auch bekömmlich sind. Aus Trauben und von Menschen gemacht und sonst nichts. Von trüb bis klar. Von grün bis orange.

Wir freuen uns wenn ihr genauso viel Spaß am Weinskandal Sortiment findet wie wir.

Moritz und Martin laden euch ein ab 14:00 zur ungezwungen Weinverkostung. Ab 18:00 ist das Restaurant wieder normal geöffnet, aber die Gin-Bar wird zur Weinskandal-Bar und Moritz bringt die passenden Weine zu eurem Essen.

Wir bieten zusätzlich ein tolles 5-Gängiges Menü im Paradoxon-Style um 85€ und die Weine an der Bar für 35€ pro Person. Aber ihr könnt auch a la Carte bestellen und einfach die Weine an der Bar dazu.

Wir bitten aber um Vorreservierung +43 664 1616191 oder restaurant.paradoxon@gmx.at

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KÜCHENSPIELE UND TELLER TÄTOWIERER

30.7.2017
Das zweite Event ist ausnahmsweise nicht im Paradoxon statt sondern im Falkensteiner Schlosshotel Velden. Wir sind als Paradoxon dennoch dabei!

Geboten wird ein Geschmackserlebnis mit dem Titel „Küchenspiele & Teller Tätowierer – A Tribute To Charly Walker„.

Das Star-Köcheaufgebot ist wirklich sehenswert: Dieter Koschina, Juan Amador, Hans Neuner, Silvio Nickol, James Baron, David Mahn und noch viele mehr.

Programm:

17:00 Einlass und Aperitif
18:30 – 22:00 Genusspiele und Geschmacksexpolsionen der Gastköche untermalt mit Live-Musik
ab 22:00 Zigarrenlounge und Pfau Schnaps.

Ticketpreis 169€ pro Person

Anmeldungen unter: meet.schlossvelden@falkensteiner.com oder unter +43 4274 52 000 0

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In PARADOXES REISEN/ PARADOXON

Indien

Indien:

Lange ist es her, seit ich mit euch einen Beitrag geteilt habe. Viel zu lange würde ich sagen. Doch es ist einfach viel passiert in meinem Leben. Einiges davon hat mich so stark beschäftigt und in Beschlag genommen, dass ich keinen Gedanken fürs Schreiben übrig hatte. Irgendwann waren meine Gedanken, meine Wünsche, meine Sehnsüchte, ja sogar meine Ängste so groß und unkontrollierbar, dass ich beschlossen habe, diese Reise anzutreten, von der ich euch nun berichte.

Es ist eine Reise ohne Ziel und ohne Anspruch. Eine Reise ohne kulinarischen Hotspot oder monumentale Sehenswürdigkeiten. Eine Reise mit mir, für mich und vielleicht sogar zu mir.

Nun sitze ich hier im Flugzeug, habe die Hälfte meiner Strecke schon hinter mir und frage mich gerade, ob sich nach dieser Reise etwas ändern sollte oder sogar muss. Ich bin gespannt, ob ich zu einem späteren Zeitpunkt eine Antwort auf diese Frage habe. Ich muss zugeben, dass die anfängliche Nervosität und die zwischenzeitliche Angst verschwunden sind. Das alles hat sich mittlerweile in Vorfreude und eine innere Ruhe verwandelt. Eine innere Ruhe, die ich nicht kenne. So muss es sich anfühlen, wenn man nach Hause kommt. Dieses Gefühl ist mir neu, ich habe mich nirgendwo so wirklich heimisch gefühlt. Oder ist das vielleicht nicht das richtige Wort? Ich habe nirgendwo das Gefühl gehabt, nach Hause zu kommen. Ich kenne überall eine Familie bestehend aus den tollsten Freunden, die man sich vorstellen kann, aber ortsbezogene Heimatgefühle kenne ich nicht.

Im Vorfeld dieser Reise hat sich beinahe jeder positiv über Indien geäußert. Ich bin sehr gespannt, was dieses Land mit mir machen wird, wozu es mich zwingen wird und was ich mit nach Hause nehmen darf. Es ist übrigens die erste Reise, die ich angehe, bei der ich nicht genau weiß, wohin ich essen gehen werde, was für Restaurants in der Nähe sind, wo coole Bars versteckt sind oder tolle Hotelkonzepte wären, die ich mir anschauen müsste. Irgendwie fühlt sich das ganz erfrischend an.

Ich habe mich nicht mal besonders mit dem Ashram beschäftigt, in den ich gehen werde, geschweige denn mit der Stadt, in der er sich befindet. Ich habe für mich entschieden, alles diesmal auf mich zukommen zu lassen und mich treiben zu lassen von den Situationen und den Menschen, denen ich begegnen werde.

Nach einer recht kurzen Nacht muss ich feststellen, dass das gut gemacht wird. Hier werden dir sofort ohne Druck deine Konventionen genommen. Während ich gewohnt bin, pünktlich zu sein, scheinen hier die Uhren ein wenig anders zu ticken. Vielleicht sollte ich meinen Pünktlichkeitszwang mal überdenken? Zumal man schon auf Facebook lesen kann, dass unpünktliche Menschen kreativer sein sollen. (Jetzt muss ich echt schmunzeln…)

Nach einer kurzen Führung über das Gelände werden uns die wichtigsten Regeln und Meditationen erklärt. Doch bevor das los geht, dreht die junge nette Dame aus Island, die die Führung mit uns macht, die Musik auf und bittet uns zu tanzen. Ja, zu tanzen?!?! Jeder, der mich kennt, kann sich meinen Gesichtsausdruck und meine Gedanken vorstellen. Doch nach zwei bis drei Minuten, in denen das Spektakel auf mich wirkt, muss ich feststellen, dass es ohne Zwang und ohne Kontrolle passiert und mich auch beim nichts tun keiner beachtet oder rügt. Also fange ich ebenfalls an zu tanzen. Es ist großartig, denn bis dato stammen meine einzigen Tanzversuche aus einem dunklen Club, in dem ein guter DJ aufgelegt hat, und den mickrigen Stunden in der Tanzschule.

Das ganze hier ist, muss ich feststellen, ein Zwischending zwischen Urlaub für die Seele und Zuhause sein. Alles ist natürlich ungezwungen und unaufdringlich. Du kannst eigentlich tun, was dir gerade Freude bereitet. Man lernt schnell Menschen kennen und findet intuitiv die passenden Plätze. Situationen und Gespräche ergeben sich wie von selbst. Das Schöne daran, all die Gespräche sind nicht oberflächlicher Natur und reduzieren sich nicht auf deine Arbeit, deine Kleidung, deine Herkunft, deine Uhr oder gar dein Aussehen. Jeder hier hat eine Geschichte und einen Weg, der ihn hierher gebracht hat. Denn eines ist klar, hier ist keiner, der eigentlich in Lloret de Mar einen All-inclusive-Club buchen wollte und kein Zimmer mehr bekommen hat.
Ich habe wirklich noch nie einen Ort gesehen, an dem es so einfach ist, Kontakte zu knüpfen und zeitgleich der Einsamkeit zu frönen. Faszinierend, was für Menschen hier aufeinandertreffen und was sie zu erzählen haben.

Nach der Einführung und den ersten Meditationen ist mein Hunger dann doch groß. Ich muss auch sagen, dass viele Meditationen mit körperlicher und geistiger Beanspruchung verbunden sind. Einige Meditationen sind wie Sport und körperlich anstrengend. Einige sind für den Geist extrem anstrengend und wieder andere zutiefst entspannend.

Da ich, wie das Leben so spielt, gleich einen wundervollen Menschen kennenlernen durfte, der Indien ein wenig intensiver kennt, sieht und liebt, ist das erste Essen gleich außerhalb der behüteten und beschützten Wände des Ashrams in einer kleinen Behausung, in der sich die Katzen, Hühner und Gäste den Platz am Boden beim Essen teilen. Das Essen ist einfach, aber geschmacklich großartig. Ich habe knapp vier Euro für beide bezahlt. Menschen kennenzulernen, die einen Fremden nach 10 Sätzen mitnehmen und mit denen man sich dabei unterhält, als ob man sich schon Jahre kennen würde, ist faszinierend, befreiend und wunderschön.

Trotz all der tollen und interessanten Erfahrung am ersten Tag, stellt sich abends im Zimmer dann doch ein leichtes Gefühl der Einsamkeit ein. Ob es das alleine sein war oder die Tatsache, nicht allein sein zu müssen, aber es irgendwie zu wollen, ist mir noch unklar. Doch nach einer erholsamen wieder nicht allzu langen Nacht ist dieses Gefühl verflogen, und ich bin voller Tatendrang und Neugierde.

Der Morgen hier ist wunderschön, ein leichter Nebel hängt in den Bäumen und die Luft ist so erfrischend, alles wirkt so entspannt und beruhigend auf mich, dass ich mir wünsche, ab jetzt und für immer den Morgen so erleben zu dürfen. Die Tage beginnen um 05.30 Uhr und die erste Meditation geht um 06:00 Uhr los. Danach liegt es in deiner Hand. Den ganzen Tag fallen die unterschiedlichsten Meditationen und Workshops an, so dass einem nie langweilig werden kann. Wobei es hier keine Langeweile gibt, denn wenn ich mal keine Meditation besuche, lese oder irgendwo essen bin, sitze ich am Badeteich und genieße die Natur. Wie verrückt ist es, dass wir verlernt haben, die Natur so intensiv zu genießen und zu beobachten? Denn mich quält meistens das Gefühl, keine Zeit dafür übrig zu haben.

Nach drei Tagen kommt die Frage in mir auf, ob ich Zeit verschwende? Denn all die offenen Fragen, Themen und Probleme, die ich von Salzburg hier her mitgebracht habe, haben bisher keinen Platz. Ganz im Gegenteil, sie sind wie weg, nicht mehr greifbar, auch wenn ich versuche, in einer ruhigen Stunde darüber nachzudenken, ist es, als ob das alles nicht mehr wichtig, ja sogar nicht mehr vorhanden wäre. Es ist aber nicht so, dass ich sie für die Zeit hier unterbewusst zur Seite geschobene habe. Nein, ich habe sie akzeptiert, verstanden, lieben gelernt und das Positive aus ihnen gezogen. Zuhause werden sie zwar noch da sein, aber als das, was sie wirklich sind. Positive Wegweiser in eine tolle und spannende Zeit, die hinter mir und noch vor mir liegt. Mein Herz ist nun offen für so viel Neues und Tolles, das noch geschehen wird, sodass ich froh über all das bin, was dem Ganzen vorangegangenen ist. Denn Festhalten tut manchmal mehr weh als Loslassen.

Also frage ich mich: Kann es Zeitverschwendung sein, die Zeit einfach nur zu geniessen, ohne immer einen Zeitplan zu haben und ohne etwas vermeintlich wichtiges geschafft zu haben? Es löst sich alles von selbst, wenn man bereit ist, seinem eigenen Weg zu folgen.

Ich finde es spannend zu sehen, wie klar einem die eigenen Muster werden. Wie einfach man teilweise doch gestrickt ist und wie schwer es ist, diese Muster abzulegen. Aber ich glaube, einige davon kann ich lösen und hier lassen.
Langsam fangen die Meditationen an, bei mir wirklich tiefgründig zu funktionieren und mich mental zu verändern. Es ist gerade 13:30 Uhr und ich habe schon 4 Stunden Meditation hinter mir. Alle unterschiedlich und die meisten im ersten Moment verwirrend, ja teilweise sogar verstörend. Bei einer der heutigen Meditationen, in der es um die Heilung der Chakren gegangen ist, hatte ich phasenweise wahrhaftig das Gefühl, neben mir zu stehen und mich selbst zu beobachten sowie zu unterstützen. Jede Meditation hilft dabei, dein Bewusstsein zu erweitern und zu bereichern. Es ist schon fast erschreckend, wie schnell sie anfangen zu funktionieren.

Hier ist wirklich alles ein wenig verrückt. Mitte der Woche hatte ich eine unsagbar schlechte Nacht mit Albträumen, die so real waren, dass ich sogar bei eingeschaltetem Licht im Zimmer die Bilder noch wie in einem Fernseher vor Augen gesehen habe. Wird wohl langsam anfangen zu wirken und mein Unterbewusstsein wird sich wohl neu sortieren. Also, es wirkt …

Das hier ist eine ganz eigene Welt und ein ganz spannender Platz. Wunderbar auf jeden Fall, ich genieße es sehr. Das Leben als kommunenartig zu bezeichnen, trifft es nicht im geringsten. Diese Welt hier funktioniert nach ihren eigenen Gesetzen. Alles ist strukturiert, durchdacht und geplant, doch bietet es so viel Platz für deinen persönlichen Freiraum. Ich nehme mir bewusst manchmal Raum und Zeit für mich selbst. Ich finde es auch gut, dass ich mir auch die Zeit nehme, die Stadt, die Menschen und die Kultur kennenzulernen. Auch wenn ich dabei auf die ein oder andere Mediation verzichte. Aber da ich täglich zwischen 6 und 9 Stunden in der Meditation bin, finde ich das auch nicht schlimm. Muss mich ja dem Lebensfluss hingeben und wenn der mich nachts in die nicht so schönen Teile der Stadt bringt, dann wird das schon seinen Sinn haben. Es bringt mich zumindest Indien, mir selbst und meinen inneren Ängsten näher. Vor allem wenn die Rückfahrt einem Achterbahn ähnlichen Gefühl gleicht und in einer Rikscha erfolgt, und ich mich wie ein kleines glückliches Kind fühle.

Ich gewöhne mich langsam an Indien und das Leben hier. Für uns ist es einfach nicht erklär- und vorstellbar, wie das Leben hier funktioniert. Aber es scheint, dass es trotz der Widrigkeiten für die meisten einen Sinn ergibt. Ich könnte mir mittlerweile sogar vorstellen, hier mal eine Zeit leben zu können und auch zu wollen. Mal sehen, was das Leben für mich in diesem Zusammenhang noch bereit hält.

Das Essen ist einfach großartig, ich vermisse kein Fleisch, keinen Kaffee und keinen Alkohol. Alles ist so vielseitig und berührend. Ich habe mich auch langsam daran gewöhnt, nur mit den Fingern meiner rechten Hand zu essen, was mich jedes Mal auf eine ganz komische Art und Weise glücklich macht. Ich habe wirklich das Glück, dass man mich bei der Hand nimmt und mir die spannendsten Plätze zeigt, denn ehrlich gesagt, würde ich mich trotz meiner Neugierde in die meisten Läden oder Stände nicht reinsetzten.

In vielerlei Hinsicht ist es spannend zu sehen, wie einem hier die Zeit unter den Fingern davon rinnt, ohne dass man es bemerkt. Man ist hier permanent präsent und im Moment, was wie zu einer Sucht wird. Zuhause ist oft eine halbe Stunde zu meditieren unvorstellbar oder eine Stunde nur unter den Bäumen zu sitzen, hier bin ich bis zu 9 Stunden täglich in der Mediation oder sitze stundenlang unter einem Baum, und es belastet mich nicht im geringsten. Ganz im Gegenteil, nach jeder Stunde, die vollendet ist, freut man sich schon auf die nächste.

Ich kann sagen, dass mir weder Internet, Zeitung, Fernsehen oder Telefon wirklich fehlt. Ich finde sowieso, dass wir zu sehr in einer Welt leben, die wir bewusst für andere kreieren, und dabei auf uns vergessen. Jeder Moment muss quasi für die Außenwelt festgehalten werden und dabei verstreicht genau die Zeit, in der wir den schönen Moment eigentlich erleben würden. Absurd eigentlich und ich bin davon nicht ausgenommen, denn kaum zuhause angekommen ist Instagram, Facebook und Co. wieder so präsent. Aber dafür werde ich mir in Zukunft eine Lösung überlegen müssen.
Ich glaube, es wäre blöd, nun eine Empfehlung abzugeben und euch zu bitten, die Erfahrung auch zu machen. Ich kann euch nur erzählen, wie gut es mir getan und gefallen hat und wie unbeschreiblich meine Erlebnisse waren. Ihr müsst für euch selbst ganz allein herausfinden, wo, was und vor allem wer euch gut tut und was euch auf eurem eigenen Lebensweg voran bringt.
Also wünsche ich auf diesem Wege alles Liebe und Gute!

Namaste, meine Freunde!

0 In PARADOXON/ RESTAURANT

Goldener Paradoxer Jahresabschluss – Silvester

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Nach einem spanneden Marsjahr voller Prüfungen und Herausforderungen, möchten wir nun gemeinsam mit euch durchstarten. 2017 steht uns ein Sonnenjahr bevor. Alles kann strahlen und wachsen. Deswegen beenden wir das Jahr 2016 mit einem goldenen Menü, guten Getränken und natürlich mit viel guter Laune.

Voller Erwartungen die das Bleigiessen mit sich bringt und rätseln was es wohl bedeuten mag. Eine Sonnenblume setzen, die im neuen Jahr erstrahlen kann, Goldwasser trinken und schreiben auf, was wir nicht lassen können. Wünsche malen und verschenken, dabei rätselns was es wohl bedeutet. Dies mit schönem Essen und guten Getränken kombinieren und mit dem einen oder anderen interessanten Gespräch vereinen. Das alles soll uns das alte Jahr im Rücken und das neue Jahr im Anmarsch versüssen.

Unser Abend beginnt für alle gemeinsam um 19 Uhr!

Wer möchte, kann um kurz vor Mitternacht – soweit das Wetter erlaubt, auf den Nonnberg spazieren und das Feuerwerk genießen. Danach bei Süssem und Käse das neue Jahr einklingen und den Abend ausklingen lassen.

Wir freuen uns auf eure Reservierung unter: 0664 1616191 oder restaurant.paradoxon@gmx.at

Silvester in Salzburg im Restaurant Paradoxon

0 In PARADOXES REISEN

Berlin

Berlin,

eine Stadt über die jeder spricht und in die jeder will. Vor über 5 Jahren bei meiner Kündigung im Hangar 7, hat hat Roland Trettl, schon zu mir gemeint, das wir eigentlich dort hin müssten um kreativ und erfolgreich zu werden. Ich war und bin nicht ganz dieser Meinung. Ich mag Berlin und die nach aussen scheinende rastlose Kreativität und Offenheit. Allerdings bin ich auch der Meinung das man mit den richtigen Ideen und den richtigem Umfeld auch in einer kleinen, müden, fast schon stehengeblieben Stadt wie Salzburg was erreichen kann. Einfach nur eine Frage der Einstellung und des eigenen Wollens.
Berlin lebt natürlich auch davon, das jeder der heute jung, kreativ und lebenslustig ist, das Gefühl hat dort hin ziehen zu müssen. Fakt ist, für Besucher bietet Berlin echt viel. Doch wie schon erwähnt, leben möchte ich in Berlin nicht. Nicht auf Dauer zumindest.
Was ich wirklich spannend finde, dass in den letzten Jahren, die Spitzengastronomie immer mehr und mehr ausgekehrt wurde. Nur einige wenige, die sich aus der Masse herauskristallisiert haben, halten ihre Sterne Restaurants oben. Tim Raue ist das Paradebeispiel für einen Sternekoch, der sich allerdings noch nie in ein Fixes Klischee und eine klassische Sterne Schublade hat stecken lassen. Er war von Anfang an anders und das ist gut so. Ob man ihn nun mag oder nicht, spielt hier keine Rolle. Er macht in all seinen Läden eine tolle und unverwechselbare Gastronomie auf absolutem Top Niveau. Er provoziert und polarisiert und das ist gut so, find ich. Alte Schemen sind einfach out, vor allem in Berlin. http://tim-raue.com timraue:Berlin

 

 

 

 

 

Eines seiner Lieblingslokale ist auch eines der meinen, das Good Friends http://www.goodfriends-berlin.de ein Kantonesisches Restaurant in Berlin Charlottenburg. Von aussen, würden viele von euch nicht rein gehen, von innen wird’s nicht wirklich besser. Es gleicht eher einer Kantine, als einem tollen Restaurant, aber egal wie man zu Einrichtungen steht, das Essen ist unglaublich. So herrlich und unkompliziert, das ich jede Woche hingehen würde, wenn es in meiner Nähe wäre. Goodfriends:Berlin
Die Karte ist riesig, doch bitte nicht abschrecken lassen und einfach munter drauf los bestellen. Ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht. Ein kleiner Tip, bitte auch mal aus eurer Komfortzone raus kommen und Dinge bestellen die ihr nicht kennt oder einschätzen könnt, erst dann wird es richtig spannend und witzig.
Die zwei Momentan angesagtesten und interessantesten Restaurants in Berlin, vielleicht sogar in ganz Deutschland, sind das eins unter null http://einsunternull.com einsunternull:berlinvon Ivo Ebert, Andreas Rieger und Benjamin Becker sowie das fast schon berühmt, berüchtigte

 

 

Nobelhart & Schmutzig
nobelhart&schmutzig:berlinhttps:/www.nobelhartundschmutzig.com von Billy Wagner. Beides sind sehr radikale, Produkt bezogene Restaurants mit spannender Küche und zeitgemässer Weinauswahl. Die zwei Lokale sind das positive Beispiel für zeitgemässe Gastronomie in einer modernen Stadt. Gut überlegt und nicht überzogen. Toll! In beiden Läden, wird Gastronomie mit Herz und Seele gelebt.

Kurzer sidestep:

Was ich an Berlin am meisten liebe, ist die Musik Kultur die diese Stadt seit jeher hat. Wenn Frankfurt die Mutter der Techno Bewegung ist, dann ist Berlin definitiv der Vater. Hier im Tresor ist soviel Musik Geschichte geschrieben worden und heute mehr denn je ist Berlin einer der Hotspots für Elektronische Musik. Mein Lieblingsclub wie könnte es anders sein, ist das Berghain. berhain:berlinhttp://www.berghain.de Nicht nur DJ Größen wie Ricardo Villalobos, Loco Dice und Co. machen hier Menschen glücklich, auch Pop Stars wie Lady Gaga oder Beth Ditto spielen hier Live Konzerte. Aber Vorsicht, hier ist die Tür ein wenig anders gestrickt. Nicht die mit dem schicksten Outfit und den teuersten Handtaschen kommen rein, sondern Menschen denen man ansieht das sie der Musik wegen kommen. Oft sind die schlangen um 10 Uhr in der früh noch so lang wie bei anderen Clubs um Mitternacht. Großartig oder?
Ein sehr guter Freund von mir war letztens im Onyx und fand es auch top. onyxclub:berlin

Nun zurück zur Nahrung, nächste Woche eröffnet Rene Frank die erste und bis dato einzige Dessert Bar Deutschlands. Sein Coda in Neukölln, ist ein reines Dessert Restaurant und ist deswegen umso spannender zu verfolgen ob das Finanziell funktioniert. Ich glaub allerdings schon, aber auch nur weil es eben in Berlin steht. Freu mich schon darauf, dort mal einzukehren und mich auf was ganz spezielles einzulassen.
Wer Sandwich essen gehen will, sollte ins Mogg früher Moog und Meltzer http://www.moggmogg.com gehen. Ich liebe die Pastrami dort, echt fein und cool eingerichtet ist der Laden auch. Sie sind auch auf den ganzen Street Food Festivals in und um Berlin vertreten. Mogg-Melzer-Berlin-Outside

 

 

 

 

 

Ein weiters Highlight in Berlin ist die Cordobar cordobar:berlinhttp://www.cordobar.net in der, der junge Österreicher Lukas Mraz das Kochzepter schwingt. Die Cordober ist sowas wie der Hot Spot für alle Gastronomen und Weinfreaks, die sich auf gemütliche, lockere und coole Atmosphäre stehen. Sehr geiles Essen in Tapas Größe und ein magisches Deutsch-Österreichisches Weinsortiment.
Unbedingt hinschauen.
Als ich das erste mal in Berlin war, wollte ich natürlich die Insider Tips von Freunden haben, klar doch oder? Ein Tip den ich immer wieder gehört hatte, war das Bandol Sur Mer bandolsurmer:berlinhttp://www.bandolsurmer.de/fr/accueil.html ein umgebauter Döner Laden, in dem ca. 15 Gäste Platz finden. Mann kann zwischen zwei Menüs wählen und schaut aus Platzgründen den Köchen bei der Arbeit über die Schulter. Was wir damals serviert bekommen haben, war bei diesem Berlintrip mit Abstand das beste Menü. Es war echt toll, spannend und leicht. Man hört eigentlich nur das aller positivste über das Lokal, also glaub ich das es immer noch ein toller Tip für euch ist, auch wenns schon lange kein Geheimtip mehr ist.
Was ihr auch unbedingt machen solltet, wenn ihr in Berlin seit. Geht in die Markthalle neun, https://markthalleneun.de egal an welchem Tag, dort ist immer etwas spannendes. Super tolle Stände, super Angebot und tolle Veranstaltungen. Sogar die RAW Weinmesse war letztes Jahr in den Hallen der Markthalle Neun. Die RAW solltet ihr unbedingt mal besuchen, eine der wichtigsten Weinmesse, wenn es um Orange und Natural Wine geht.
Ich glaub Donnerstag ist immer Streetfood Markt mit riesigem Angebot wo man sich den ganzen langen Tag durchprobieren kann. Hier herrscht keine Neid unter den Ausstellern sondern pure Freude am Produkt und Angebot des anderen. Diesen Spirit, spürt man auch überall in der Halle.
Es gibt in Berlin, allgemein immer und überall schöne Wochenmärkte, es lohnt sich also die Augen offen zu halten, nach tolle Ständen mit super Produkten aus der näheren Umgebung um Berlin. markthalleneun:berlin

Hotels gibts wie Sand am Meer, von Luxus Hotel Legenden wie dem Adlon, adlon:berlin in dem man zumindest mal einen Cocktail oder einen Kaffee getrunken haben sollte, über die immer praktischen und auch immer toll gelegenen Motel Ones. Bis hin zu meinem Favoriten dem Weinmeister Hotel http://www.the-weinmeister.com in Berlin Mitte. Ein sau cooles und urbanes Hotel mit tollen Zimmern und gutem Preis Leitung Verhältnis.weinmeister:berlin

 

 

 

 

 

 

 

Bar technisch, weil wir brauchen ja alle mal einen guten Drink, gibts viel zu viel gutes. Bei unserem letzten besuch sind wir in eine Bar gestolpert die den Namen Schwarze Traube trägt und sich in Kreuzberg befindet. schwarze traube:berlinhttps://www.facebook.com/schwarzetraube1 wir waren so spät dran, das eigentlich schon Sperrstunde gewesen ist, aber der Bartender hatte wohl Mittleid mit den Gestallten die vor seiner Tür standen und bat noch auf einen Drink hinein. Wir haben wohl ausgesehen als ob wir einen guten Drink nötig hätten. Eine schräge Bar, aber irgendwie faszinierend. Der Bartender wusste genau was er da macht und hat uns viele spannende Geschichten über Berlins Barszene und Berlin an sich erzählt. Ihr könnt euch vorstellen, dass es nicht bei einem Drink blieb. Aber wir hatten alle einen solchen Spaß, das es ihm und uns sowieso gleichgültig war. Ein weiterer Tip den ich selber noch nicht bestätigen kann, aber von einer sehr sicheren Quelle habe, ist die Neue Odessa Bar. http://www.neueodessabar.de/Odessa.htmlodessabar:berlin

Sie soll echt ein Highlight sein, auch von der Einrichtung her. Ein wenig wie in den frühen 1920ern, mit absoluten Profis am werk. Werd das nächste mal sicherlich auch mal hinschauen. Ich persönlich mag ja die Fairytale Bar, nicht nur weil ich auf Märchen stehe, sondern weil sie ganz speziell ist. http://www.fairytale.bar Aber schaut euch an was für euch passt, ist ja auch immer und immer wieder Tagesverfassung. fairytale:berlin
Mit dem klassischen Sightseeing Zeug lass ich euch in Ruhe, aber auch mit den vielen sehr coolen Läden. Ihr müsst Berlin selbst aufsaugen und erleben, ich bin nur froh wenn ich euch ein wenig von eurem Hunger genommen habe. Oder noch besser, wenn ich euch den Mund ein wenig wässrig gemacht habe.

Viel Spass in einer der spannendsten Städte überhaupt.

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Los Angeles

Ich muss zugeben, das ich kein all zu großer Fan von Los Angeles bin. Ich glaub es liegt daran das jeder so viel von dieser Stadt erwartet ohne wirklich was dafür tun zu wollen. Ich finde diese Stadt, sendet schlichtweg das falsche Statement an die Menschen. Aber gut vielleicht liegt es auch daran, dass ich kein Träumer bin. LA ist sicherlich das beste Beispiel für erfüllte und unerfüllte Träume. Nirgendwo lebt man den Traum „vom Tellerwäscher zum Millionär“ mehr als hier. Nicht wirklich was für mich.

Ich bin auch keiner, der sich freut wie ein Schnitzel wenn er einen Hollywood Star sieht. Ich saß mal direkt neben Edward Norten an der Bar im Momufuku Ko in New York. Hat mich aber weder beeindruckt noch irritiert. Ich hab mich lieber voll und ganz auf die Küche und die Speisen konzentriert, das fand ich spannender.
Dann muss ich auch zugeben, das die Stadt nicht besonders schön ist. Das einzig wirklich schöne an LA ist der Strand und das Leben das sich dort abspielt und das Staples Center in dem schon Magic Johnson Titel um Titel für die Lakers geholt hat.
Die Universal Studios sind auch ganz cool. Ein paar Stunden wieder Kind sein ist auch mal ganz nett, aber dann passt es auch wieder.

Nun aber zum Essen.

Ich muss hier mit jemandem starten, der es als einer der wenigen wirklich geschafft hat, aus dem nichts ein Imperium aufzubauen. Wolfgang Puck, gebürtiger Kärntner ist einer der berühmtesten und bestbezahlten Gastronomie Unternehmer der Welt. Der Koch der mit Lachspizza mit Kaviar, Schnitzel und Kaiserschmarren berühmt und reich geworden ist, hat mittlerweile über 70 Restaurants Weltweit. Aber alles begann in dem Jahr in dem auch ich geboren wurde. Im Jahre 1982 eröffnete Wolfgang Puck in West Hollywood sein erstes Restaurant, das Spago. spago la

Damals war der berühmte Sunset Strip noch gar nicht so berühmt und der junge Wolfgang konnte hier zusammen mit vielen Schauspielern groß, reich und berühmt werden. Mittlerweile ist das Spago nach Beverly Hills umgesiedelt und hatte zwischen durch sogar zwei Michelin Sterne. Ob man nun hingehen sollte oder nicht, überlasse ich lieber jedem selbst. Ich finde es ist ganz schön teuer, um in Erinnerungen eines anderen zu schwelgen. www.wolfgangpuck.com

Ähnliches gilt für ein Lokal das in jedem Reiseführer und jedem Blog über LA, als Promi Hotspot bezeichnet und angepriesen wird. Das Ivy http://www.theivyrestaurants.com/ ivy la

und seine Terrasse sind berühmt, hier soll sich die Creme de la Creme von Hollywood zum Lunch treffen. Zumindest heist es das in all den Reiseführern, was einem aber keiner sagt, ist das es unglaublich hässlich, teuer und schlecht zum essen ist. Das war ein richtiger Reinfall, wenn da ein top Schauspieler hingeht, dann prost Mahlzeit. Da möchte ich lieber kein Schauspieler sein.
Wo ich allerdings immer wieder gerne hingehen würde, ist ein weiterer Kulinarischer Hotspot von LA, dem Pinks. http://www.pinkshollywood.com/ pinks la
Hier bekommt man wirklich gute Hot Dogs, mit tollen Toppings und einer gemütlichen Hinterhof Atmosphäre die gar nicht Typisch für Hollywood ist. Den Pinks Ableger in Las Vegas, haben wir auch probiert. Fanden wir allerdings nicht so gut und nicht so spannend wie das Original. Ein paar Gehminuten vom Pinks entfernt, war zur damaligen Zeit ein Food Court, mit lauter Street Food Märkten aufgebaut, den wir natürlich nicht links liegen lassen konnten. In Amerika macht Street Food ja auch echt Spass. Da wird nicht nur ein schlechter Abklatsch von etwas Angeboten, sondern ist die Lösung für all diejenigen die Talent aber kein Geld für ein Eigenes Restaurant haben. Da ist auch keiner neidisch, wenn der Kollege Kundschaft hat. Da stehen die verschiedensten Stände, Wohnwägen und Trucks neben einander und unterstützen sich. Wir haben uns durch zwei Taco Stände probiert, beide so großartig das einem fast schwindlig geworden ist. So perfekt abgeschmeckt, mit Limette, Chili und Koriander, einfach zu tot essen. Heine bessere Henkers Mahlzeit könnt ich mir nicht vorstellen. Obwohl ich immer sage, das mein letztes Mahl eine tolle Butterbrezen, ein kalter Kakao und eine My best friend Roll aus dem Mochi sein sollte. Aber diese Tacos können da leicht mithalten.
Ja klar ihr werdet lachen, aber ein Stadt Besuch egal wo auf dieser Welt, ohne Sushi ist nicht komplett für uns. Zumindest für mich, Anita kann auch mal ohne, aber ich auf keine Fall. Uns wurde ein von Philippe Starck eingerichtetes Lokal, ganz in der Nähe vom Kodak Theater gelegen, empfohlen. Das Katsuya Restaurant katsuya lahttp://katsuyarestaurant.com/hollywood/ war optisch ein Highlight und auch geschmacklich absolut ok. Es gibt in LA sicherlich noch besseres Sushi, aber gut, man kann nicht immer beim ersten Besuch alles richtig machen. Hingehen kann man auf jeden Fall, ich glaube nur das es sicherlich noch eine Steigerung geben wird.

Ein kurzer Side Step, bevor es zu meinen beiden Highlights kommt.

„Wir hatten damals ein Hotel direkt in der Nähe vom Flughafen von LA gebucht. Das Hotel war auch wirklich schön, aber halt nicht gerade im Zentrum. Wir angekommen, haben uns kurz frisch gemacht und waren schon ganz nervös nach Hollywood zu kommen. Also nichts wie ab, an die Rezeption und nachgefragt wie man am besten in die Innenstadt komme. Die nette Dame an der Rezeption, hat uns sofort ein Blatt Papier in die Hand gedrückt auf der eine Route mit Haltestellen stand. Sie erklärte uns das wir zurück zum Flughafen müssten und von dort aus mit der Bahn Metro in Richtung, „keine Ahnung mehr, stand ja ganz oben auf dem Zettel“ fahren sollten.
Wir voll motiviert, raus aus dem Hotel ab in Richtung Flughafen. Als wir an der Bushaltestelle die uns zum Flughafen bringen sollte standen, sah der schlaue Martin einen weiteren Busfahrplan mit dem Namen Metro stehen, der quasi die selben Stationen auf dem Plan hatte, als wir auf unserem tollen Zettel. Ich toll wie ich bin, hab mir gedacht, wir könnten doch sicherlich mit dem Bus schneller ans Ziel gelangen, da wir uns ja den Weg zum Flughafen sparen würden.
Ich muss dazu sagen, Anita war von Anfang an dagegen nicht auf die Einheimische Dame an der Rezeption zu hören, aber ich bin halt das Kind meiner Mutter und Stur wie ein Ochse. Ich hielt es ja auch wirklich für eine tolle Idee. Wir also ab in den Bus und los ging die wilde Fahrt. Auf unserem Zettel stand, das es ca. 45 Minuten dauern würde, bis man in Hollywood ankommt.
Als wir nach über einer halben Stunde immer noch kein einziges Ziel auf unserer Liste angefahren sind, wurden wir langsam aber sicher ein wenig nervös. Es war mittlerweile auch schon so, das wir die einzigen weissen im Bus waren. Was jetzt nicht rassistisch klingen soll, aber in LA denkt man schon kurz darüber nach, wenn man durch eine Gegend mit dem Bus fährt in der keine weissen mehr sind und das Wohn Niveau stetig sinkt. Nach über einer Stunde wussten wir, das wir uns sicherlich nicht mehr auf dem richtigen Weg befanden. Als auf einmal eine Markante Stelle auf unserem Zettel ausgerufen wurde. Ich wieder eine großartige Idee, dann steigen wir jetzt hier aus, es kann ja nicht mehr all zu weit sein. Jap denkste; wir raus aus dem Bus zusammen mit zwei jüngeren, von der uns einer sofort ansprach, was wir hier wollten. Da wir eigentlich keine Antwort auf diese Frage hatten, zeigte ich Ihm unseren Fahrplan und erklärte ihm wo wir eigentlich hin wollten. Mit einem nicht all zu positiven Gesichtsausdruck, wies er uns darauf hin, das wir hier komplett falsch waren und hier auch nichts zu suchen hätten. Er zeigte uns wohin wir gehen sollten um dort wieder in einen Bus Richtung Zentrum zu besteigen. Er wies uns weiters darauf hin, mit niemandem zu sprechen, die Straße nicht mehr zu verlassen und wie nett hat er es ausgedrückt, wir sollten doch ein wenig schneller gehen. Zumindest hab ich das für mich so übersetzt.
Nach nicht all zu langer Zeit, wurde es wirklich wie im Kino. Die Häuser waren eigentlich keine Häuser mehr, sondern nur noch Hütten mit Zäunen rundherum und der Müll schien aus den Eimern von selber wieder raus zu fallen. Auf einmal fuhr ein schwarzes Auto mit runtergelassenen Scheiben und voller Besetzung neben uns her und beobachtete uns. Ich brauch euch nicht zu sagen, wie unwohl wir uns in diesem Moment fühlten. Aber wir haben uns nichts anmerken lassen 😉 und sind schnellen Schrittes einfach weiter gegangen ohne unsere Eskorte zu beachten. Bei der dritten Ampel, bogen sie Gott sei Dank ab und liessen uns weiter gehen. An der Haltestelle angekommen die uns der Junge Mann ans Herz gelegt hatte, fragte uns nach nicht mal einer Minute ein älterer Mann ob wir Drogen kaufen wollten. Keine Ahnung mein Englisch wird nicht gut gewesen sein, denn er konnte es kaum glauben das wir nichts haben wollten.
Im Bus sitzend, hab ich verständlicher Weise einen Riesen Anschiss abgefangen. Anita war schlicht weg nicht begeistert von meiner Wahl nicht auf die nette Dame der Rezeption unseres Hotels zu hören. Ich bin ganz ehrlich, hätte sie mich nicht zusammen geschissen, hätte ich es selber getan. Ich hab mich dann zur Busfahrerin begeben und sie gefragt wie wir jetzt dann endlich an unser Ziel kommen würden. Ganz verwundert, fragte sie mich wo wir her kommen würden und ich erzählte ihr von unserem kleinen aber feinen Ausflug. Sie musst lauthals Lachen obwohl sie mir versicherte das es eigentlich gar nicht zum lachen sei. Fazit ihrer Erklärung wo wir gerade waren war. „Ihr habt an eurem ersten Tag mehr von LA gesehen, als 95 % aller anderen Touristen in zwei Wochen oder überhaupt“. Bei Aussteigen wünschte sie uns weiterhin so viel Glück wie bisher und wies uns nochmals darauf hin, in welche Richtung wir nun zu gehen hätten.
Seit dem hör ich immer zu hundert Prozent auf das was nette Damen hinter dem Tresen einer Rezeption zu mir sagen.“

Zurück zur Kulinarik und ab zu Timothy Hollingsworth einem ehemaligen Küchenchefs der French Laundry in Napa Vally. Timothy hat aus meiner Sicht die Momentan spannendsten beiden Lokale der Stadt. Das Barrel and Ashes und das Otium. Beides komplett unterschiedliche Lokal Typen aber beide spannend und bis zum Ende durchdacht. http://barrelandashes.com/ http://otiumla.com/
Wären das Barrel and Ashes ein modern und unkompliziertes BBQ Restaurant ist, mit einem unglaublich hohen Anspruch, ist das Otium Timothy´s Antwort auf Fine Dinning in der heutigen Zeit. Sinnlich, spannend und mit Höchstem Qualitäts- und Präsentation´s Anspruch, allerdings unglaublich unbeschwert und gemütlich. Nach oder vor dem Essen kann man auch noch ganz entspannt ins angrenzende Broad Museum gehen.

barrelandashes la

 

 

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Noch ein Tip für alle LA Besucher und Tattoo Liebhaber. Einer der momentan großartigsten Künstler Weltweit hat sein Studio in einem Ort nicht weit von LA entfernt, San Pedro direkt am Meer gelegen. Carlos Torres, ist ein Genie und nicht nur einer der angesagtesten sondern auch einer der feinsten und besten Tätowieren unserer Zeit. Er hat einen so feinen, detailreichen und anspruchsvollen Stile das die ganze Tattoo Welt fragt wie das nur möglich ist. Ich hoffe irgendwann mal unter seiner Nadel zu liegen und euch dann noch genaueres berichten zu können.